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The Bible for beginners for 12 November 2014

German Luther Translation (de)

Деяния Святых Апостолов, Глава 25

1 Da nun Festus ins Land gekommen war, zog er über drei Tage hinauf von Cäsarea gen Jerusalem.
2 Da erschienen vor ihm die Vornehmsten der Juden wider Paulus und ermahnten ihn
3 und baten um Gunst wider ihn, daß er ihn fordern ließe gen Jerusalem, und stellten ihm nach, daß sie ihn unterwegs umbrächten.
4 Da antwortete Festus, Paulus würde ja behalten zu Cäsarea; aber er würde in kurzem wieder dahin ziehen.
5 Welche nun unter euch (sprach er) können, die laßt mit hinabziehen und den Mann verklagen, so etwas an ihm ist.
6 Da er aber bei ihnen mehr denn zehn Tage gewesen war, zog er hinab gen Cäsarea; und des andern Tages setzte er sich auf den Richtstuhl und hieß Paulus holen.
7 Da der aber vor ihn kam, traten umher die Juden, die von Jerusalem herabgekommen waren, und brachten auf viele und schwere Klagen wider Paulus, welche sie nicht konnten beweisen,
8 dieweil er sich verantwortete: Ich habe weder an der Juden Gesetz noch an dem Tempel noch am Kaiser mich versündigt.
9 Festus aber wollte den Juden eine Gunst erzeigen und antwortete Paulus und sprach: Willst du hinauf gen Jerusalem und daselbst über dieses dich vor mir richten lassen?
10 Paulus aber sprach: Ich stehe vor des Kaisers Gericht, da soll ich mich lassen richten; den Juden habe ich kein Leid getan, wie auch du aufs beste weißt.
11 Habe ich aber jemand Leid getan und des Todes wert gehandelt, so weigere ich mich nicht, zu sterben; ist aber der keines nicht, dessen sie mich verklagen, so kann mich ihnen niemand übergeben. Ich berufe mich auf den Kaiser!
12 Da besprach sich Festus mit dem Rat und antwortete: Auf den Kaiser hast du dich berufen, zum Kaiser sollst du ziehen.
13 Aber nach etlichen Tagen kamen der König Agrippa und Bernice gen Cäsarea, Festus zu begrüßen.
14 Und da sie viele Tage daselbst gewesen waren, legte Festus dem König den Handel von Paulus vor und sprach: Es ist ein Mann von Felix hinterlassen gefangen,
15 um welches willen die Hohenpriester und Ältesten vor mir erschienen, da ich zu Jerusalem war, und baten, ich sollte ihn richten lassen;
16 Denen antwortete ich: Es ist der Römer Weise nicht, daß ein Mensch übergeben werde, ihn umzubringen, ehe denn der Verklagte seine Kläger gegenwärtig habe und Raum empfange, sich auf die Anklage zu verantworten.
17 Da sie aber her zusammenkamen, machte ich keinen Aufschub und hielt des andern Tages Gericht und hieß den Mann vorbringen;
18 und da seine Verkläger auftraten, brachten sie der Ursachen keine auf, deren ich mich versah.
19 Sie hatten aber etliche Fragen wider ihn von ihrem Aberglauben und von einem verstorbenen Jesus, von welchem Paulus sagte, er lebe.
20 Da ich aber mich auf die Frage nicht verstand, sprach ich, ob er wollte gen Jerusalem reisen und daselbst sich darüber lassen richten.
21 Da aber Paulus sich berief, daß er für des Kaisers Erkenntnis aufbehalten würde, hieß ich ihn behalten, bis daß ich ihn zum Kaiser sende.
22 Agrippa aber sprach zu Festus: Ich möchte den Menschen auch gerne hören. Er aber sprach: Morgen sollst du ihn hören.
23 Und am andern Tage, da Agrippa und Bernice kamen mit großem Gepränge und gingen in das Richthaus mit den Hauptleuten und vornehmsten Männern der Stadt, und da es Festus hieß, ward Paulus gebracht.
24 Und Festus sprach: Lieber König Agrippa und alle ihr Männer, die ihr mit uns hier seid, da seht ihr den, um welchen mich die ganze Menge der Juden angegangen hat, zu Jerusalem und auch hier, und schrieen, er solle nicht länger leben.
25 Aber, da ich vernahm, daß er nichts getan hatte, das des Todes wert sei, und er sich selber auf den Kaiser berief, habe ich beschlossen, ihn zu senden.
26 Etwas Gewisses aber habe ich von ihm nicht, das ich dem Herrn schreibe. Darum habe ich ihn lassen hervorbringen vor euch, allermeist aber vor dir, König Agrippa, auf daß ich nach geschehener Erforschung haben möge, was ich schreibe.
27 Denn es dünkt mich ein ungeschicktes Ding zu sein, einen Gefangenen schicken und keine Ursachen wider ihn anzuzeigen.
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25 


25:2 Then the high priest and the chief of the Jews appeared against Paul - In so long a time their rage was not cooled. So much louder a call had Paul to the Gentiles.


25:4 But Festus answered - So Festus's care to preserve the imperial privileges was the means of preserving Paul's life. By what invisible springs does God govern the world! With what silence, and yet with what wisdom and energy!


25:5 Let those of you who are able - Who are best able to undertake the journey, and to manage the cause. If there be any wickedness in him - So he does not pass sentence before he hears the cause.


25:6 Not more than ten days - A short space for a new governor to stay at such a city as Jerusalem. He could not with any convenience have heard and decided the cause of Paul within that time.


25:7 Bringing many accusations - When many accusations are heaped together, frequently not one of them is true.


25:8 While he answered - To a general charge a general answer was sufficient.


25:9 Art thou willing to go up to Jerusalem - Festus could have ordered this without asking Paul. But God secretly overruled the whole, that he might have an occasion of appealing to Rome.


25:10 I am standing at Cesar's judgment seat - For all the courts of the Roman governors were held in the name of the emperor, and by commission from him. No man can give me up - He expresses it modestly: the meaning is, Thou canst not. I appeal to Cesar - Which any Roman citizen might do before sentence was passed.


25:12 The council - It was customary for a considerable number of persons of distinction to attend the Roman governors. These constituted a kind of council, with whom they frequently advised.


25:13 Agrippa - The son of Herod Agrippa, Act 12:1;and Bernice - His sister, with whom he lived in a scandalous familiarity. This was the person whom Titus Vespasian so passionately loved, that he would have made her empress, had not the clamours of the Romans prevented it.


25:15 Desiring judgment against him - As upon a previous conviction, which they falsely pretended.


25:16 It is not the custom of the Romans - How excellent a rule, to condemn no one unheard! A rule, which as it is common to all nations, (courts of inquisition only excepted,) so it ought to direct our proceedings in all affairs, not only in public, but private life.


25:18 Such things as I supposed - From their passion and vehemence.


25:19 But had certain questions - How coldly does he mention the things of the last importance! And about one Jesus - Thus does Festus speak of Him, to whom every knee shall bow! Whom Paul affirmed to be alive - And was this a doubtful question? But why, O Festus, didst thou doubt concerning it? Only because thou didst not search into the evidence of it. Otherwise that evidence might have opened to thee, till it had grown up into full conviction; and thy illustrious prisoner have led thee into the glorious liberty of the children of God.


25:23 With the tribunes and principal men of the city - The chief officers, both military and civil.


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